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Oper in drei Akten von
Luigi Cherubini (1760-1842)
Musikalische Leitung: Rustam Samedov, Christopher McMullen Laird, Yordan
Kamdzhalov
Regie: Simone Zeisberg-Meiser, Bühnenbild und Kostüme: Jens Hübner
Als Kardinal Mazarin 1647 in Paris Erlasse verkündet, die die Freiheit des
Volkes stark einzuschränken drohen, weigert sich das französische
Parlament, die Erlasse zu ratifizieren. Das Parlament wird kurzerhand
aufgelöst, seine Mitglieder fliehen und werden verfolgt. Der Wasserträger
Mikéli gewährt dem Grafen Armand und seiner Frau Zuflucht. Es beginnt ein
Verwirrspiel um Verfolgung und Verstecke, um Liebe, Zivilcourage und
Edelmut, um bürgerliche Rebellion und Sehnsucht nach Freiheit.Auf
Beethovens Klavier lagen die Noten von Cherubinis erfolgreichster Oper,
und nicht zufällig widmet sich Beethovens einzige Oper „Fidelio“ einem
ähnlichen Sujet. Nach Werken von Schulz, Grétry, Gluck, Piccinni, Haydn
und Reichardt aus der Entstehungszeit des Rheinsberger Schlosstheaters
erklingt auf der Bühne des Theaters die Musik des Italieners Luigi
Cherubini, der 30 Bühnenwerke schuf und am Preußischen Hof sehr beliebt
war. Die Musik des „Wasserträgers“ bildet die Brücke zwischen Mozarts
„Figaro“ und Beethovens „Fidelio“, musikgeschichtlich wurde sie zum
Wegbereiter der „Rettungsoper“. Die Musikakademie stellt mit dem
„Wasserträger“ den Dramatiker Cherubini vor: Ein leidenschaftliches
Plädoyer für Mut, Charakter und Menschlichkeit, unabhängig von Herkunft
und sozialem Stand.
Im Preis enthalten: 18 Uhr,
Einführung zur Vorstellung zum jeweiligen Vorstellungstag im Theaterfoyer
mit Dr. Ulrike Liedtke und Bettina Bröder |